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Alle Werke des Künstlers

Valentin Radutiu

Der 1986 in München geborene Cellist Valentin Radutiu erlernte das Cellospiel von seinem Vater und studierte in Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen, Heinrich Schiff und David Ge­ringas.

Von der Süddeutschen Zeitung für seinen „auf­regend eigenen, energiereichen, in der Höhe be­rückend singenden, in den tiefen Registern stets klar konturierten, männlichen Ton“ als „eine der großen Cellobegabungen unserer Zeit“ gerühmt (SZ 15.10.2013), zählt Valentin Radutiu zu den aufstrebenden Cellisten seiner Generation.

Valentin Radutiu ist Preisträger nationaler und in­ternationaler Wettbewerbe, vielfach ausgezeich­net beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, beim Dotzauer Wettbewerb in Dresden und 1. Preis­träger des Internationalen Karl Davidov Wettbe­werbes in Riga. 2011 wurde er mit dem Musik­preis der Deutschen Wirtschaft geehrt, einem der wichtigsten Nachwuchspreise für junge Musiker in Deutschland. 2012 gewann Valentin Radutiu den 2. Preis beim Internationalen Enescu-Wett­bewerb in Bukarest.

Seit der Spielzeit 2012/13 wird Valentin Radu­tiu von Bayer Kultur im Projekt „stART“ geför­dert, dessen Ziel es ist, junge Künstler über einen Zeitraum von drei Jahren durch intensive und in­dividuell abgestimmte Zusammenarbeit zu un- terstützen, sowohl durch regelmäßige Konzert-auftritte, als auch durch gezielte Förderung be­sonderer künstlerischer Ideen und Projekte.

Valentin Radutiu konzertierte mit dem Deut­schen Symphonie-Orchester Berlin, dem Sym­phonieorchester des MDR, der Deutschen Ra­diophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Münchener Kammerorchester, der Came­rata Salzburg, der Bukarester Enescu-Philharmo­nie und dem Radio-Sinfonieorchester, dem Lat­vian National Symphony Orchestra, der Hong Kong Sinfonietta, dem Südwestdeutschen Kam­merorchester Pforzheim, der Prague Philharmo­nia, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem World Youth Symphony Orchestra und trat u.a. im Münchener Prinzregententheater, Münche­ner Philharmonie und Herkulessaal, im Konzert­haus Berlin, der Philharmonie Riga, im Bukares­ter Atheneum, der Hong Kong City Hall, sowie bei zahlreichen Festivals auf (u.a. Schleswig-Hol­stein Musik Festival, Heidelberger Frühling, Cel­lobiennale Amsterdam, Honk Kong Arts Festival, SoNoRo, Fürstensaal Classix, Intermezzo Vilnius, Klangspuren Tirol).

Zu seinen bisherigen Kammermusikpartnern zählen u.a. das Hagen Quartett, Ib Hausmann, Evgeni Bozhanov, Diana Ketler, Alissa Margulis, Igor Ozim, Alina Pogostkina, Razvan Popovici, das Schumann Quartett, Antje Weithaas und die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker.

Mit seinem langjährigen Klavierpartner Per Rundberg hat Radutiu mehrere CD-Einspielun­gen veröffentlicht: Neben der 2011 erschiene­nen Debüt-CD liegen ein Album mit Werken von Lalo, Ravel und Magnard (hänssler CLAS­SIC 98.654) und die als Referenzaufnahme gerühmte erstmalige Gesamteinspielung der Werke für Violoncello und Klavier von George Enescu (hänssler CLASSIC 98.021) vor. Die Ersteinspielung des Cellokonzertes und der Cello-Kammermusik von Peter Ruzicka auf CD doku­mentiert die intensive Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Dirigenten. Zuletzt ist das Album „Remembering the Rain“ an der Seite des Jazzpianisten Benjamin Schaefer erschienen.

Radutiu spielt ein Violoncello von Francesco Rug­gieri (Cremona, 1686).